Skip to main content
Category

Wettbewerbe

Bundesfinale des BundesUmweltWettbewerbs 2025 in Recklinghausen

By Allgemein, Wettbewerbe

Vom Osmosekraftwerk bis zum Problem der Grauwasseraufbereitung
Zwei Hauptpreise mit geographischen Bezügen – Das Bundesfinale des BundesUmweltWettbewerbs 2025 in Recklinghausen

Während des Verlaufs der 35. Wettbewerbsrunde des BundesUmweltWettbewerbs (BUW) präsentierten die erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer/innen ihre Projekte und diskutierten vertieft mit den Jurymitgliedern des BUW und den anderen BUW-Teilnehmenden über ihre Arbeiten. Anschließend legten die Jurymitglieder gemeinsam die Preiskategorien für die jeweiligen Wettbewerbsbeiträge fest. Das Finale fand dann in der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) in Recklinghausen statt.

Wiederum konnte eine ganze Anzahl von Teilnehmenden mit Projekten, die einen deutlichen geographischen Bezug hatten, erfolgreich abschneiden. Es ist das Ziel des Wettbewerbs, Jungforscher/innen und junge Talente im Umweltbereich besonders zu fördern. Hauptpreise erhalten Arbeiten, die von der Jury als hervorragend bewertet wurden. Einen hohen Stellenwert haben dabei sowohl Kreativität als auch interdisziplinäre Arbeitsweise und ökologische Handlungsorientierung. Sonderpreise werden vergeben an Projekte, die sich u.a. durch eine besondere Leistung in einem Teilbereich bzw. einer Fachdisziplin ausgezeichnet haben. Förderpreise sollen zur Projektfortführung und zur nochmaligen Teilnahme an der nächsten BUW-Runde ermutigen. Einige typische Merkmale gelungener BUW-Projekte sind wissenschaftliche Arbeitsweisen, schlüssige und nachhaltige Denkansätze sowie besonders lösungsorientiertes Handeln. In der diesjährigen Wettbewerbsrunde wurden insgesamt 266 Projektarbeiten von 661 jungen und engagierten Leuten im Alter zwischen zehn und zwanzig Jahren eingereicht. Einige der zentralen Themen der eingereichten Projekte waren insbesondere der nachhaltige Schutz und die Erhaltung von Biodiversität und Lebensräumen, innovative Ideen zur Nutzung regenerativer Energien und zur nachhaltigen Stadtentwicklung, Einsparung natürlicher Ressourcen sowie neue Vorschläge zur alternativen Energienutzung.

In seiner Eröffnungansprache verteilte der Geschäftsführer des BundesUmweltWettbewerbs, Dr. Marc Eckhardt, großes Lob für die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten. Die Begrüßungsworte zum Festakt sprachen Elke Reichert (Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) sowie Norbert Blumenroth (Leiter der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA). Die Preise für die Projekte wurden im Beisein von Diplom-Biologe Holger Voigt (Geschäftsführer von Geoscopia Umweltbildung) verliehen, der auch den Festvortrag hielt.

Zwei Hauptpreise für ausgezeichnete Arbeiten mit geographischen Bezügen
Im BUW I (10- bis 16-Jährige) ging einer der begehrten Hauptpreise an Tim Peplinski (Schülerforschungszentrum Halle/Saale e.V., Sachsen-Anhalt) für sein Projekt „Das Osmosekraftwerk – ein grüner Energielieferant für die Zukunft“. Es ist allgemein bekannt, dass die Verbrennung fossiler Ressourcen zur Bereitstellung von nutzbarer Energie ganz maßgeblich zum negativen Trend beim Klimawandel beiträgt, denn es werden große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt. Zudem sind die über einen großen erdgeschichtlichen Zeitraum gebildeten fossilen Ressourcen nicht erneuerbar. In seinem Projekt widmet sich der Jungforscher einer zukunftsweisenden und komplexen Fragestellung bei der Nutzung alternativer Energiequellen zur nachhaltigen Energiegewinnung: der Nutzung von Osmosekraftwerken zur Erzeugung elektrischer Energie. Hierzu entwickelte er schrittweise ein funktionierendes Modell, das zur Energieerzeugung auf den grundlegenden physikalisch-chemischen Prinzipien der Osmose basiert. Mit seinem Modell lässt sich über den durch Osmose verursachten hydrostatischen Druck elektrische Energie erzeugen, ohne Treibhausgase zu emittieren. Tim präsentierte seine Ergebnisse verschiedenen Fachexpert/innen, um die Funktionalität und Anwendbarkeit seiner Entwicklung immer weiter zu optimieren. Zudem nahm er Kontakt zu regionalen Energieversorgern auf, um ein zukunftsweisendes Konzept für eine nachhaltige Energiespeicherung zu entwickeln, das auch mehrere Varianten für einen geschlossenen Kreislauf enthält. Die Jury zeigte sich überzeugt, dass sein Osmosekraftwerk das Potential für eine wetterunabhängige und emissionsfreie Energiequelle bietet.

Ein Hauptpreis im BUW II ging an Benjamin Rüdiger und Lorenz Schwarz (Immanuel-Kant-Gymnasium, Tuttlingen/Baden-Württemberg) für ihre Arbeit „Duschen rettet die Welt – Grauwasseraufbereitung leicht gemacht“. Die Verfügbarkeit von Trinkwasser gerät beim voranschreitenden Klimawandel immer mehr in den Fokus der Ressourcenschonung. Die beiden Jungforscher sehen in privaten Haushalten ein erhebliches Einsparpotential. In ihrem mehrjährigen Projekt entwickelten sie aus Standardbauteilen eine Aufbereitungsanlage für Grauwasser, die benutztes Dusch- oder Badewasser auffängt, aufbereitet und für die Toilettenspülung verfügbar macht. Auf diese Weise können die beiden Jungforscher Trinkwasser einsparen, das normalerweise für die Toilettenspülung genutzt worden wäre. Ziel ihrer Entwicklung ist eine möglichst kostengünstige, einfache und kompakte nachrüstbare Anlage für eine Wohnung oder ein Haus, die sich einfach bedienen lässt und automatisiert arbeitet. Das Grauwasser wird in einem Behälter gesammelt, anschließend im Kreislaufverfahren mehrfach filtriert, mittels UV-Licht entkeimt und nach Einhaltung bestimmter Grenzwerte für die Toilettenspülung bereitgestellt. Die zwei Gymnasiasten konzipierten ihre Entwicklung in der Form, dass immer genügend Wasser für die Toilettenspülung zur Verfügung steht und dass überschüssig anfallendes Wasser der Kanalisation direkt zugeführt wird. Mit ihrem Projekt halten die beiden Jungforscher alle aktuell geltenden gesetzlichen Vorgaben zu Wasserqualitätsanforderungen ein.

Drei Sonderpreisen für ausgezeichnete Arbeiten mit geographischen Bezügen
Ein Sonderpreis im BUW I ging an Sophia Schmidt und Sarah Vohler (Staatliche Realschule für Mädchen, Neumarkt Oberpfalz/Bayern) für ihre Arbeit „Papierhandtücher? – Muss das sein?“. Den beiden Jungforscherinnen war aufgefallen, dass an ihrer Schule sehr viele Papierhandtücher zur Handtrocknung nach dem Händewaschen anfallen, die unmittelbar nach der Benutzung im Papierkorb landen. Diese große Abfallmenge möchten sie verhindern. Sie haben zunächst die Menge an benutzten Papierhandtüchern in der eigenen Schulklasse mittels einer Analyse quantifiziert, in der sie bestimmte Faktoren berücksichtigten. Nach vier Wochen zählten sie weit über 700 Papierhandtücher aus. Daraufhin beschlossen die zwei Schülerinnen, gemeinsam auf den Gebrauch von Stoffhandtüchern umzustellen, indem die Mitschüler/innen von zuhause ein kleines Handtuch mitbringen. Auf diese Weise kann jeden Tag ein neues Handtuch zur Verfügung gestellt werden, das nach dem Tag der Nutzung zur Reinigung wieder mit nach Hause zurückgenommen wird. Die Mitschüler/innen haben dann einen klar definierten Zeitraum, das eigene mitgebrachte Handtuch gewaschen wieder zur Verfügung zu stellen. Durch dieses Verfahren lässt sich eine erhebliche Menge an Abfall an der Schule vermeiden.

Ein weiterer Sonderpreis im BUW I wurde vergeben an die Arbeit „Klimaanpassung an Gebäuden – welchen Beitrag können Fensterscheiben leisten?“ von Tim Lautenschläger und Yuri Yokota Bellke (Karl-Theodor-v.-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg / Bayern). Die Jungforscher befassten sich mit passiven Maßnahmen zur Reduktion des Energieaufwands für eine Klimatisierung der Klassenräume, womit sie einen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Senkung von CO2-Emissionen leisten wollen. Sie untersuchten unter realen Bedingungen unterschiedliche Markisenstoffe und deren Effekte zur Reduktion der Temperaturen in mehreren Schulklassenräumen insbesondere in den Sommermonaten. Die beiden Jungforscher haben ihr Forschungsprojekt mit Betrachtungen zur Wärmedämmung von Fensterscheiben in der kalten Jahreszeit erweitert. Hierbei wiesen sie empirisch nach, dass sich Dreifachgläser hinsichtlich einer Wärmedämmung besser eignen als Zweifachgläser. Mit ihrem Projekt leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz und zur Senkung von CO2-Emissionen.

Einen Sonderpreis in BUW II erhielt Dana Pöhlmann (Berufliche Oberschule Bayreuth/Bayern) für ihre Arbeit „Die Verbindung von Diabetes und Nachhaltigkeit: Ein Lösungsansatz für eine gesunde Zukunft“. Allein in Deutschland entstehen in Kliniken medizinische Abfallmengen im sechsstelligen Tonnenbereich. Auch im privaten Bereich werden jährlich (insbesondere für chronische Krankheiten) große Mengen an medizinischem Material benötigt, die nach der Anwendung sehr viel Abfall produzieren. Dabei handelt es sich um eine wenig fokussierte Umweltproblematik, die selbst in der Abfallwirtschaft bisher wenig Beachtung findet. Das war der Grund, warum sich Dana Pöhlmann dem möglichen Einsparpotential von medizinische Ressourcen in der heimischen Diabetestherapie widmete. Ihr Ziel ist die Reduktion medizinischer Abfälle, die durch eine Insulintherapie im privaten Bereich entstehen. Dieses will sie erreichen durch eine Verbesserung der eigenen Blutzuckerwerte, die aus einer geänderten Lebensweise resultieren. Zu diesem Zweck führte die Gymnasiastin einen zweimonatigen Selbstversuch durch, bei dem sie ihre Ernährungsgewohnheiten so umstellte, dass durch eine bewusstere und gesündere Ernährung sowie ergänzende sportliche Aktivitäten der medizinische Aufwand für die laufende Diabetestherapie reduziert werden konnte. Die daraus resultierende Abfallreduzierung des medizinischen Materials wurde von ihr protokolliert und sie verglich ihre Daten mit den sonst üblicherweise anfallenden Abfallmengen. Mit ihren Versuchsergebnissen zeigte sie, dass durch eine gesündere Ernährung in Kombination mit definierten sportlichen Aktivitäten weniger Insulin verbraucht wird und dieses zu Einsparungen bei den Sonderabfällen einschließlich derer Verpackungen führt.

Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographie e.V. (VDSG)
Der Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographie e.V. (VDSG) für eine bemerkenswerte Leistung, die aus dem Geographieunterricht erwachsen ist, konnte nach Meinung der Jury in dieser Wettbewerbsrunde leider wieder nicht vergeben werden. Dabei besteht weniger ein Mangel an Arbeiten mit einem geographischen Bezug (vgl. die obigen Beispiele), sondern es liegt an den Wettbewerbsbedingungen, die besagen, dass Sonderpreise – im Gegensatz zum Wettbewerb „Jugend forscht“ – nicht in Kombination mit Haupt- oder anderen Sonderpreisen vergeben werden können. So müssen wir auf die Ergebnisse der nächsten Wettbewerbsrunde 2025/26 warten.

Förderpreise mit geographischem Bezug im BUW I
• „Moore als CO2-Speicher – was passiert, wenn sie austrocknen?“, Ella Marie Spanier, Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Tuttlingen / Baden-Württemberg.
• „Wie man eine schöne Landschaft nachhaltig verbessern könnte“, Maurice Bahr, Ariana Frank und Johannes Prüm, Freiherr-vom-Stein-Realschule plus Bernkastel-Kues / Rheinland-Pfalz.
• „Mensch und Fluss – Bamberg und die Regnitz“, Ludwig Weiß, Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg / Bayern.
• „Save The Seas“, Kai Czwak, Arick Elske, Marc Keppchen und zwei weitere Personen, Burg-Gymnasium Wettin, Wettin-Löbejün / Sachsen-Anhalt.

Förderpreis mit geographischem Bezug im BUW II
• „Green Support – Fassadenbegrünung und Albedo-Effekt: Messungen an der Friedensburg-Oberschule“, Michael Achourov, Manar Al Ghaib und Burak Ylmaz, Friedensburg-Oberschule / Berlin.

Das Anmeldeportal zur nächsten Wettbewerbsrunde ist bereits geöffnet
Die Teilnahme am BundesUmweltWettbewerb ist möglich für Schüler/innen im Alter von 10 – 20 Jahren aller allgemein- und berufsbildenden Schulen, Jugendgruppen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Freiwilligendiensten wie dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD). Die Organisation des Wettbewerbs erfolgt vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel. Der Träger des Wettbewerbs ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Wettbewerbsrunde 2025/26 hat bereits begonnen. Einsendeschluss für die frei wählbaren Themen ist der 15. März 2026; die Anmeldung sollte sobald wie möglich erfolgen. Projektbeispiele, Anmeldungsformulare und der Leitfaden des Wettbewerbs mit detaillierten Informationen sind erhältlich unter: BUW-Bundesgeschäftsstelle, BundesUmweltWettbewerb, IPN, Olshausenstr. 62, 24118 Kiel; Tel. 0431/880-1610; Mail buw@leibniz-ipn.de; Homepage: www.buw-home.de
Volker Huntemann

Innovationspreis für Schulgeographie an das Gymnasium Philippinum Weilburg verliehen

By Allgemein, Wettbewerbe

Die Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung hat den Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, am 24.09.2025 im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin an die Schule aus Hessen vergeben. Im Rahmen eines abwechslungsreichen Tagungsprogrammes voller hochkarätiger Fachvorträge mit einem abschließenden Festbankett nahmen Herr Hedrich und Herr Schlitt das Preisgeld in Höhe von 3000,-€, die einer Bronzestatuette („Die schöne Gaia“) sowie die Bronzeplakette entgegen.

Die Jury freute sich über die zahlreichen und qualitativ hochwertigen Bewerbungen.

Die nächste Preisverleihung wird voraussichtlich 2027 beim Deutschen Kongress für Geographie in Bonn stattfinden.

Die Ausschreibung wird auf der Seite der Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung abrufbar sein.

EcoView – englischsprachiger, internationaler Wettbewerb für SchülerInnen zum Thema Umwelt und Fernerkundung

By Allgemein, Wettbewerbe

EcoView ist ein internationaler Wettbewerb für SchülerInnen zum Thema Umwelt und Fernerkundung. TeilnehmerInnen sollen ein kurzes Forschungsprojekt vorbereiten auf Basis von öffentlich zugänglichen Satellitenbildern. Die Ergebnisse werden in einem kurzen Video zusammengefasst. EcoView wird zum dritten Mal organisiert von der Schülerakademie Ukraine. Letztes Jahr nahmen mehr als 150 SchülerInnen aus aller Welt teil. Die Akademie bietet auch einen Online-Kurs (auf English in Google Classroom), um die Grundlagen der Fernerkundung und Datenverarbeitung auf öffentlichen Online-Plattformen einzuleiten.

 

Hier Mitteilungen des Veranstalters:

Dear Friends,

We, the GIS and Remote Sensing Laboratory of the National Centre „Junior Academy of Sciences of Ukraine, Copernicus Ambassadors member,  are pleased to extend an invitation to participate in the international competition „Ecoview“ for 14-to 18-year-old students. This event is organised in collaboration with our international partners. Participating in the competition, children will learn how to create their science project based on public-free Remote Sensing data. Satellite images are an essential part of environmental sciences and climate education. Using available data, school students can learn and discover how the climate crisis affects the environment, particularly how climate change has changed their home regions over the years.🌍

We invite you to watch highlights from last year’s competition:

https://www.youtube.com/watch?v=nZ6E_Ckff-E

The competition is free of charge and will be conducted entirely online. The working language of the event is English. 

The competition is divided into three stages:

1 stage (is open until 31st October) – filling out the registration form

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdoE_nhrdalgARfVNfpCqfFoY7lA9DXz0RAYVFj228_yqXAIA/viewform

for participants preparing the science project on a chosen topic (researching environmental problems using satellite data). Participants can select ecological issues, the location and territory of interest, research scale, materials, and tools according to their preferences. 

2 stage (November) – the competition’s jury will evaluate the submitted participants‘ projects and choose the finalists.

3 stage (5th December) – finalists will present their projects online via Zoom. After the presentations, the jury will select the winners.

Key Requirements:  The main condition for participation is to use remote sensing data in a research project. The competition is for individual entries only; team submissions are not permitted.

Awards and Recognition
– All participants who submit a project will receive a certificate of participation.
– The finalists will receive special merchandise.
– The winners will be awarded diplomas and prizes from our team and sponsors.

Resources for Participants
We provide various training materials and resources, including

More training materials and ideas can be found on our website

https://man.gov.ua/en/online-projects/akademiya-copernicus-laboratoriya-gis-ta-dzz

and our youtube channel https://www.youtube.com/@gisandrslaboratory

We will host an introductory webinar in September to support participants and their supervisors. These webinars will cover competition guidelines, project requirements, and essential tools and methods for working with satellite data. Registration is available here:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeGUUwphrIKXEkZOYR19TA6d1qUjisquNXYIkjsKOPwz8pdWA/viewform

All details regarding the competition, including rules and requirements, are available on our website. If you have any questions, please reach out to us via email – gis_rs@man.gov.ua

We sincerely hope you will make the most of this unique opportunity.

Regards,
The „Ecoview“ Competition Team

Deutsche Olympiade der Geowissenschaften ab 12./13. November 2025

By Allgemein, Wettbewerbe

Der Dachverband der Geowissenschaften DVGeo organisiert seit 2023 für Schüler:innen die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften.

Dieser bundesweite Wettbewerb baut auf Schulwissen aus der Geographie sowie aus Chemie, Physik und Biologie auf und vermittelt tiefere Einblicke in die Geowissenschaften. Die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften ist auch gleichzeitig der nationale Auswahlwettbewerb für die etablierte International Earth Science Olympiad (IESO).

Konzipiert wurde die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften von Vertreter:innen der Trägergesellschaften des DVGeo aus Geologie, Geophysik, Paläontologie und Mineralogie. Ziel ist es, das Interesse der Schüler:innen für die Geowissenschaften zu wecken. Teilnehmen können Schüler:innen von der 9. Klasse bis zu Q1 (Qualifikationsjahr 1 für das Abitur) also bis inklusive Jahrgangsstufe 11 bei G 8 und Jahrgangsstufe 12 bei G 9.

OdG-Ankündigung_2025

Jugend forscht 2025: VDSG und DGfG vergeben Sonderpreise für geographische Arbeiten

By Allgemein, Wettbewerbe

Das 60. Bundesfinale von Jugend forscht fand vom 30. Mai – 01. Juni 2025 an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr in Hamburg statt. Im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften wurden dieses Mal erfreulicherweise wieder vierzehn Arbeiten vorgestellt, die in den unterschiedlichen Fragestellungen eine große thematische Vielfalt aufwiesen. Von der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) wurde ein Sonderpreis für eine besonders gelungene wissenschaftliche Arbeit aus dem Bereich der Geographie vergeben und mit dem Sonderpreis des Verbands Deutscher Schulgeographie (VDSG) wurde eine Arbeit ausgezeichnet, die aus dem geographischen Schuluntericht entstanden ist.

 

Sonderpreis des VDSG

Elisabeth Scholz, Magdalena Palomino Oviedo und Mara Sirin Hollstein (Nobertusgymnasium Magdeburg / Sachsen-Anhalt) erhielten für ihre Arbeit „Autos hin oder her, für die Fahrradfahrer ist es in der Nachtweide viel zu schwer“ den Sonderpreis des VDSG. Der Autoverkehr vor dem Nobertusgymnasium in Magdeburg gefährdet Schüler*innen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Jungforscherinnen analysierten deshalb die Verkehrssituation im Detail. Sie zählten Radfahrer und Autos, befragten Schulkinder sowie Lehrkräfte nach ihren Fahrgewohnheiten und analysierten die bestehenden Verkehrswege. Dann glichen sie ihre Ergebnisse mit der Straßenverkehrsordnung ab und kamen zu dem Ergebnis, dass der vorhandene Gehweg rein formal auch für Radfahrer freigegeben werden könnte. Zudem wäre auch die Umwidmung der Straße zur Fahrradstraße mit zugelassenem Kfz-Verkehr möglich. Greift die Stadt die Ergebnisse der drei Jungforscherinnen auf, hätten sie für die Verkehrssicherheit an ihrer Schule viel erreicht.

(Foto: Die Preisträgerinnen des VDSG-Sonderpreises, Elisabeth Scholz, Magdalena Palomino und Mara Sirin Hollstein, an ihrem Projektstand. Foto: V. Huntemann)

 

Sonderpreis der DGfG

Die globale Vegetationsentwicklung kann durch die Beobachtung des Erdlichts (Sonnenlicht, das von der Erde ins All reflektiert wird) erfasst werden. Sienna Drack und Claire Dillmann (Oskar-von-Miller-Gymnasium München) stellten ihr Projekt „Der Mond als Spiegel der Erde“ vor. Sie haben damit ein Citizen-Science-Projekt gestartet, bei dem interessierte Bürger*innen die Reflexion des Erdlichts auf der Mondoberfläche mit handelsüblichen Smartphone-Kameras fotografieren können. Die Jungforscherinnen analysieren spezifische Farbanteile auf den Fotos, da diese Hinweise auf Veränderungen der Vegetationsgesundheit geben. Mit den Umweltmessdaten der teilnehmenden Bürger*innen soll eine umfangreiche Datenbank erstellt werden, um die satellitengestützte Vegetationsüberwachung zu ergänzen. Ziel ist es dabei, Vegetationsdynamiken zu untersuchen und das Verständnis der pflanzlichen Reaktionen auf Umweltveränderungen zu verbessern. Die Jungforscherinnen erhielten nicht nur den Sonderpreis der DGfG verliehen, sondern ihre Arbeit wurde außerdem auch zum Bundessieger in der Sparte Geo- und Raumwissenschaften gekürt.

 

Platzierungen im Bereich Geo- und Raumwissenschaften

  • 5. Platz: Astronomische Arbeit – Leonhard Balko (Luisen-Gymnasium Bergedorf / Hamburg) – Untersuchung der Pulsation von RR-Lyrae-Sternen mit BVRI-Photometrie“
  • 4. Platz: Astronomische Arbeit – Philip Späth und Kimi Sickinger (Gewerbliche Schule Tübingen / Baden-Württemberg)) – Simulation der Sternenentstehung bei Andromeda-Milchstraßen-Verschmelzung
  • 3. Platz: Niklas Ruf und Jana Spilller (Gymnasium Ochsenhausen / Baden-Württemberg) – WarnMe – sicher am kleinsten Bach
  • 2. Platz: Astronomische Arbeit – Loreley Paul (Einstein-Gymnasium Neuenhagen bei Berlin / Brandenburg) – Die photometrische Entwicklung der rekurrierenden Nova TcrB 2024

 

Die Wettbewerbsrunde 2025/26 hat bereits begonnen: Der Anmeldeschluss ist der 30. November 2025.

 

Weitere Informationen sind erhältlich bei der Stiftung Jugend forscht e.V., Baumwall 3, 20459 Hamburg, Tel. 040/374709-0, Mailanschrift info@jugend-forscht.de oder unter www.jugend-forscht.de .

 

 

 

Schülerwettbewerb der Universität zu Köln zur Nachhaltigkeit

By Allgemein, Wettbewerbe

Das Institut für Geographiedidaktik von der Universität zu Köln
organisiert derzeit einen Geographiewettbewerb für Sekundarstufe I und
II.

Dieser Wettbewerb ist offen für Klassen der Sekundarstufe I und II
(staatlich, privat unter Vertrag) in Frankreich, Madagaskar und
Deutschland.

Klicken Sie auf den folgenden Link, um die Internetseite mit allen
Einzelheiten und den auszufüllenden Unterlagen
aufzurufen: https://geodidaktik.uni-koeln.de/veranstaltungen/handeln-fuer-den-planeten-reporterinnen-in-aktion

Thema des Wettbewerbs: Handlung für nachhaltige Entwicklung
Frist: 20 Juni 2025
Anmeldung: https://form.jotform.com/250403265118347
Verantwortliche Personen: Prof. Dr. Alexandra Budke und Mirana Andriambololonirina
Kontakt: mandriam@uni-koeln.de

Internationale Geographieolympiade iGeo 2026 startet

By Allgemein, Wettbewerbe

Im September 2025 startet die nächste Saison des englischsprachigen Geographiewettbewerbs Diercke iGeo. Dessen vier Gewinner bilden das Nationalteam für die iGeo 2026 in Istanbul. Der Wettbewerb richtet sich an geographieinteressierte Schüler*innen ab Klasse 10, die gut Englisch können. Diercke iGeo findet in zwei Runden statt: Im Landeswettbewerb, der in einer Doppelstunde an den Schulen stattfindet, werden die oder der Besten jedes Bundeslandes ermittelt. Diese treten dann im Bundesfinale in Erfurt gegeneinander an. Die vier Sieger*innen von dort bilden
das Nationalteam.

Beide Wettbewerbsrunden werden in englischer Sprache durchgeführt. Es wird eine Klausur mit physisch-geographischen und humangeographischen Inhalten sowie ein Wissenstest geschrieben. Um bei Diercke iGeo mitzumachen, ist eine vorherige Teilnahme am bilingualen Geographieunterricht nicht erforderlich.

Wettbewerbsankündigung Diercke iGeo 2025

Bronze und Silber für Deutschland bei iGeo 2024 in Dublin

By Allgemein, Wettbewerbe

Vom 19.8-27.8.2024 vertraten Julius Plehn (Thüringen), Jonas Allert (Nordrhein-Westfalen), Hanna Münzer (Bayern) und Philipp Liebold (Sachsen), die sich Ende November 2023 beim iGeo-Bundesfinale gegen die nationale Konkurrenz aus den restlichen Bundesländern durchgesetzt hatten, Deutschland bei der internationalen Geographieolympiade (iGeo) in Maynooth bei Dublin. Die vier Jugendlichen traten dabei in den Wettkampf mit Teilnehmenden aus 45 weiteren Ländern im Alter von 16 bis 19 Jahren.

Vollständiger Artikel auf diercke.de

Frithjof-Voss-Stiftung: Ausschreibung zum Innovationspreis für Schulgeographie

By Allgemein, Wettbewerbe

Die Stiftung schreibt neben den Wissenschaftspreisen alle zwei Jahre auch den „Innovationspreis für
Schulgeographie“ aus. Die Ausschreibung ist bis zum 31. Mai 2025 terminiert, so dass genügend Zeit für eine Vorbereitung bleibt. Der Preis soll dann im Zusammenhang mit den anderen Preisen der Stiftung
https://www.voss-stiftung.de/  vermutlich im Oktober 2025 in der Humboldt-Universität zu Berlin übergeben werden. Bei einem sich daran anschließenden Bankett besteht weiter die Möglichkeit des Austauschs mit den anderen Preisträgerinnen und Preisträgern sowie den Mitgliedern der Stiftung.

Dem Stifter des Preises, Prof. Frithjof Voss, war es ein besonderes Anliegen, die Bedeutung des Erdkundeunterrichts und entsprechende Leistungen besonders hervor zu heben und publik zu machen.

 

Ausschreibungstext Innovationspreis Schulgeographie 2025