
Außerschulische Lernorte sind eine wertvolle Ergänzung für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die Klimabildung. Sie ermöglichen authentische Erfahrungen, machen komplexe Zusammenhänge greifbar und eröffnen handlungsorientierte Zugänge zu zentralen Zukunftsfragen. Gerade im Geographieunterricht bieten sie die Chance, fachliche Inhalte mit realen Beispielen und konkreten Handlungsmöglichkeiten zu verknüpfen.
Mit der KLIMA ARENA als Veranstaltungsort für den diesjährigen Schulgeographischen Fachtag wurde ein (Lern-)Ort gewählt, der sich dem Verständnis des Klimawandels und der Vermittlung nachhaltiger Handlungsperspektiven verschrieben hat. Die interaktiven Ausstellungen und Bildungsangebote bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für einen zukunftsorientierten Geographieunterricht.
Die Vorträge beleuchten wissenschaftliche und bildungskonzeptionelle Facetten der Schulgeographie als Leitfach für BNE und geben Impulse für die schulische Arbeit, zeigen aber auch wie aus Klimawissen konkrete Transformationsaufgaben in Unternehmen werden. Am Nachmittag gibt es Kurz-Exkursionen zu ausgewählten außerschulischen Lernorten. Die Besichtigung einer modernen Müllsortieranlage in Sinsheim eröffnet Einblicke in Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung. In der PreZero Arena wird sichtbar, wie Nachhaltigkeitskonzepte und Abfallvermeidung auch im Umfeld eines Bundesligastadions umgesetzt werden können.
Neben den fachlichen Impulsen bietet der Fachtag Raum für Austausch, Begegnung und Vernetzung. Er lädt Geographielehrkräfte aus ganz Baden-Württemberg dazu ein, Erfahrungen zu teilen, neue Ideen für die Unterrichtspraxis zu gewinnen und gemeinsam über die Rolle außerschulischer Lernorte in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ins Gespräch zu kommen.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung des schulgeographischen Fachtages finden Sie hier.
Anmeldungen sind bis zum 10. Oktober möglich.




Das Bundesfinale fand unter der Schirmherrschaft des Westermann Verlags sowie des Verbands Deutscher Schulgeographen statt und wurde in Braunschweig, der Heimatstadt des Westermann Verlags, ausgetragen. Trotz einer der weitesten Anreisen ließ sich Tom nicht aufhalten: Direkt aus dem Urlaub von Korfu kommend, reiste er unmittelbar nach der Landung am Frankfurter Flughafen mit dem ICE weiter nach Braunschweig – ein bemerkenswerter Einsatz, der seinen Ehrgeiz und seine Motivation unterstreicht.



